2. FAMILIE IM DIGITALEN WANDEL

 

FORDERUNGEN:

/// Orientierungsprozesse und das Erlernen sozialer Kompetenzen müssen auch im digitalen Raum innerhalb der Familie ermöglicht werden.

/// Verstecktes Marketing soll möglichst aufgehoben werden.

/// Eltern müssen z.B. durch Weiterbildungsangebote befähigt werden, Aufklärungsarbeit zu leisten.

/// Familien müssen gemeinsam lernen, sich altersgerecht mit Medien auseinanderzusetzen und ihre Privatsphäre besser schützen. Hierfür braucht es entsprechende niedrigschwellige Angebote.

 

Im Verlauf des Digicamps gab es immer wieder Anknüpfungspunkte zum Themenbereich Familie. Kontrovers wurden unter anderem Familien-Messenger-Gruppen, die restriktive Haltung einiger Eltern einerseits oder die unbegleiteten und unreflektierten Medienangebote für Kinder andererseits diskutiert.

Es fehlt an Angeboten für Familien, die über positive und negative Wirkungen von Digitalisierung aufklären. Es mangelt auch an zielgruppenspezifischen Informationen im Bereich Datenschutz und Persönlichkeitsrechte.

Darüber hinaus beobachten die Teilnehmenden eine zunehmende Kommerzialisierung der Medien. Das zeigt sich darin, dass besonders bei jüngeren Menschen der Medienkonsum auch auf andere Konsumgüter übertragen wird, beispielsweise in Form von Merchandise. Hier wirken verstecktes Marketing und fehlende Aufklärung.

Diskutiert wurden auch Fragen der Netzneutralität.